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Dienstag, 11. März 2008 22:46 |
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So sieht das bei einer Trachy aus: 2007/2008 Hier habe ich nichts weiter unternommen als reichlich Rindenmulch auf die Wurzeln und einen Zaun darum damit der Rindenmulch nicht verweht oder von Kaninchen (von den es hier mehr als genug gibt) oder Vögel auseinander gewühlt wird.
Man braucht bzw. sollte auch bis min. -10° Grad nicht unternehmen, denn bei einer Trachycarpus ist weniger mehr. Außerdem sollte ein Winterschutz bei moderaten Temperaturen wieder entfernt werden. Es wurden schon mehr Hanf- palmen totgeschützt als das diese erfroren sind. Dies sind aber nur meine persönlichen Erfahrungen und stellen höchstens eine Richtlinie, nicht aber eine allgemein gültige Regel dar. 
2008/2009 Dieser Winter hat gezeigt das eine Hanfpalme eben doch eine Palme ist und keine Eiche. Sicherlich ist sie recht frosthart aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Ab -10°C habe ich meine Hanfpalmen eingepackt. Zudem kann man sagen das ab -12°C bis -15°C massive Blattschäden zu erwarten sind. Auch mit Schutz! Ergo sollte man zumindest einen Winterschutz für Hanfpalmen parat liegen haben, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Hier mein Vorgehen: Zuerst einmal einen Lichterschlauch um den Stamm, darüber dann Glaswolle (die ich noch vom Hausbau rumliegen hatte). Als nächstes habe ich mir mehrere große Vlieshauben mit Reißverschluß besorgt und die Palme darin eingehüllt. Anschließend wurde dann ein Lattenkreuz gezimmert und an der Palme befestigt. Das Lattenkreuz hat die Aufgabe den Abstand zwischen Vlieshauben und Bigbag zu wahren. Denn wenn die Vlieshauben mit den Blättern darin den äußeren Bigbag berühren, können die Blätter daran fest- frieren und Schaden nehmen.Über das Lattenkreuz kommt dann wie gesagt ein Bigbag. Und trotzdem gab es massive Blattschäden. Zum Glück wurden aber der Neuaustrieb und die jungen Blätter nicht beschädigt. 
Hier im Bild sieht man das ganze "Konstrukt".
Im Hintergrund der Winterschutz für die zwei Phoenix und der Bananenturm.  Die noch freistehende Hanfpalme habe ich nach dem Foto auch in eine dicke Vlieshaube gehüllt. 
Als es langsam wärmer wurde, habe ich den Mulch vom Stamm weggeschaufelt um diesen ein wenig abtrocknen zu lassen. 2009/2010
Diese unbeheizte Methode hat bei einer Hanfpalme diesen Winter gerade noch so funktioniert und nur 40% Blattverlust zugelassen.
Bei meiner größen Hanfpalme allerdings gab es mit dem gleichen Schutz 90% Blattverlust!
Dies muss am exponierten Standort der Palme liegen. Also muss ich mir auch hier für den kommenden Winter etwas besseres überlegen.
Allerdings möchte ich eine Hanfpalme nun wirklich nicht beheizen...
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Aktualisiert ( Freitag, 23. April 2010 09:19 )
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